Manchmal gibt es für eine Aufgabe keine passende Standardsoftware. Oder es gibt sie, aber sie zwingt den eigenen Ablauf in eine Form, die nicht passt. Und nicht selten laufen wichtige Abläufe über Excel-Listen, E-Mails und kurze Absprachen. Das hat lange funktioniert, kommt inzwischen aber an seine Grenzen.
Dann kann eine eigene Anwendung sinnvoll sein: als internes Werkzeug für einen bestimmten Ablauf, als Ergänzung zu bestehenden Systemen oder als eigenständige Anwendung.
Bevor etwas gebaut wird, kläre ich mit den Menschen, die später damit arbeiten, was die Anwendung wirklich leisten muss. Vieles steht nirgends, weil es für die Beteiligten selbstverständlich ist. Und kaum ein Ablauf ist überall gleich. Welche Varianten nötig sind und welche nur gewachsen, zeigt sich meist erst im Gespräch.
Umfang und Aufwand hängen davon ab, was die Anwendung leisten muss. Deshalb kläre ich die Anforderungen, bevor ich eine Einschätzung zu Kosten und Zeitrahmen abgebe.
Daraus entsteht früh eine erste lauffähige Version mit den wichtigsten Funktionen. Sie wird im Alltag mit echten Fällen getestet, und die Erkenntnisse daraus fließen in die nächsten Schritte ein. Ändern sich Anforderungen, besprechen wir frühzeitig, was das für die weitere Entwicklung bedeutet.
Gibt es bereits Systeme wie eine Warenwirtschaft, wird die Anwendung angebunden, statt daneben eine weitere Insel zu bauen. Mehr dazu unter Systeme verbinden.
Nicht immer ist Individualsoftware die richtige Antwort. Wenn ein Standardprodukt die Aufgabe gut abdeckt, sage ich Ihnen das.
In meiner Festanstellung habe ich unter anderem ein webbasiertes Bestellsystem konzipiert und entwickelt. Es bildet Anfragen, Konfiguration, Bestand und Kosten ab. Ich habe es über Jahre weiterentwickelt und im Betrieb betreut, später gemeinsam im Team.
Schreiben Sie mir, welche Aufgabe Sie mit einer eigenen Anwendung lösen möchten.
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